omex: Wir helfen!
Mit der Bitte um Beachtung
Aktuelle Diskussion zu Aarón in den Foren der Mexico-Community
Aarón leidet an einer tödlichen Erkrankung
Von Cabronsito: Aarón ist anderthalb Jahre alt und lebt in Villa Hidalgo/Jalisco.
Dies ist allerdings nur bedingt korrekt, denn im Moment ist sein Wohnort das Krankenhaus.
Aarón hat
Spinale Muskelatrophie, Typ 1. Den schwersten Grad des Muskelschwundes. Aarón wird nicht einmal sitzen können. 
Seine Eltern haben schon Aaróns kleine Schwester im Alter von 10 Monaten aufgrund derselben Ursache verloren, und obwohl auch Aaróns Lebenserwartung nicht sehr hoch ist, tun seine Eltern alles, um ihm sein Leben so angenehm wie möglich zu machen und die Zeit mit ihm zu genießen.
Eine nicht gerade einfache Situation, da Aaróns Vater der einzige in der Familie mit einem kleinen Einkommen ist, welches bei weitem nicht ausreicht, um die gesundheitliche Versorgung des Kleinen zu gewährleisten. Versicherungen in Mexiko übernehmen einen solchen Fall gar nicht erst. 
Aarón wird vía Gastrostomie - einem künstlichen Magenzugang - ernährt, da er nicht in der Lage ist, zu schlucken. Und nun kam vor 3 Wochen noch eine Infektion der oberen Atemwege hinzu, der Grund, weshalb Aaróns Aufenthaltsort mit "Hospital" angegeben werden muss.
Als ob das alles noch nicht schlimm genug waere, wird nun, um ein Überleben außerhalb des Krankenhauses überhaupt zu ermöglichen, ein Oximeter (plus wöchentlicher Füllung des Sauerstofftankes) gebraucht, da Aaróns Atmungsfunktionen ihren Dienst versagen. Und hier kommen wir als Mexiko-Hilfswerk ins Spiel.
Sollten wir es nicht schaffen, Aarón und seinen Eltern ein gemeinsames Weihnachtsfest - vielleicht das letzte - mit dem einzig verbliebenen Kind in ihrem gemeinsamen Zuhause möglich zu machen?!
Und JA, warum NICHT gerade zu Weihnachten??!! - frage ich, bevor jemand auf die Idee verfällt, diese Zeit des Jahres als überfrachtet für einen Spendenaufruf zu kritisieren.
3.400 mexikanische Pesos wären notwendig, um dieses kleine Wunder für die Familie zu vollbringen, ein wenig mehr als 200 Euro. Ich gehe sogar noch weiter und würde als Ziel gern 4.000 Pesos ansetzen. Damit könnten wir nämlich zusätzlich die Füllung des Sauerstofftankes für eine Woche garantieren. Auch die bezahlt der Familie niemand sonst.
Das Mexiko Hilfswerk tritt in Vorlage
Erfreulicherweise kann der Verein in Vorlage treten, insbesondere aufgrund dem Zeitdruck, und somit kann heute schon garantiert werden, dass Aarón, bzw. dessen Eltern, zumindest die notwendige Unterstützung von 3.400 mex. Pesos erhält. Wenn mehr Spenden eingehen, werden davon Füllungen der Sauerstoffflasche/-tank gezahlt.
Klar ist: Sollten weniger Spenden eingehen, kann der Verein im Fall der Fälle bei einer nachfolgenden Spendenaktion nicht mehr in Vorlage treten.
Der Kleine ist zu Hause!!!!!!!
Der folgende Text wurde am 19.12.07 von Cabronsito übernommen und unverändert eingestellt:
Juchhhuuuu!!!!!!
Nach Zusicherung durch das Hilfswerk in Person Olivers habe ich mich in die Verantwortung begeben und dank Beziehungen einen Zwischensponsor fuer Aaróns Oximeter gefunden.
Damit keine Zweifel aufkommen, sei dies kurz erklaert. Das C.R.I.T. (Rehabilitationszentrum des Teletón) Aguascalientes versucht neben seiner eigentlichen Arbeit auch, beduerftigen Familien materiell zu helfen. Da es sich um eine grosse und anerkannte Organisation handelt, stehen Kredite und Rabatte zur Verfuegung. Aufgrund meiner guten Kontakte durch unseren eigenen Fall habe ich in der Hoffnung, unser Ziel auch zu erfuellen, wenn das Geld nicht rechtzeitig bei mir eintreffen sollte, den Fall Aarón der verantwortlichen Person im C.R.I.T. vorgetragen. Und siehe da, aus der Hoffnung wurde Wirklichkeit. DANKE, Dulce Maria!!!!!
Das C.R.I.T. hat das Oximeter also vorfinanziert (mit Hilfe eines eigenen Kredites bzw. Zahlungsfrist), was neben der sofortigen Abwicklung auch noch einen Rabatt von 200 Peso zur Folge hatte. Ist das nicht toll?!Eine lange Kette des Vertrauens, ja (das C.R.I.T. in mich, ich ins Hilfswerk, das Hilfswerk auf die Grosszuegigkeit der Spender), aber ich habe keinerlei Zweifel, dass es vollkommen berechtigt ist, das Vertrauen.
Eine weitere gute Nachricht habe ich. Aaróns Eltern haben eine andere Organisation gefunden, welche die Fuellungen des Sauerstofftankes uebernimm.
Beim gestrigen Treffen ging es ob dieser Neuigkeiten natuerlich nicht ganz ohne Traenen ab. Koennt Ihr Euch vorstellen, was diese "Kleinigkeiten" fuer Aaróns Eltern bedeuten? Seine Mutter konnte ueberhaupt nicht sprechen.
Im Interview mit Aarón senior kam allerdings ganz zaghaft zur Sprache, dass wir moeglicherweise noch mehr fuer die Familie tun koennten. Oliver ist bereits informiert, aber selbstverstaendlich muss ich noch seine endgueltige Zustimmung abwarten, mit der ich aber (Oliver, bitte weggucken) unter uns gesagt fest rechne.
Auch dies will ich Euch natuerlich ausfuehrlich erklaeren:
Aarón ist jetzt zu Hause. Dieses kleine Wunder verdanken wir unseren Spendern, nochmals ein Riesendankeschoen im Namen der Familie an alle Beteiligten!!!
Warum aber ist dies ueberhaupt moeglich?
Wie bereits erwaehnt, spielt Aaróns Atmung immer wieder mal verrueckt. Um dies rechtzeitig festzustellen und die kuenstliche Sauerstoffzufuhr einzuschalten, ist das Oximeter da, welches die (Sauerstoff-) saturación (Saettigung) im Blut anhand des Pulses misst, wenn ich alles richtig verstanden habe.
Wenn sich eine solche Atemkrise an der Person sichtbar bemerkbar macht (Atemnot, Verfaerbung der Haut), ist es schon sehr spaet. Schaden, vor allem im Gehirn, wurde bereits verursacht. Dass in jedem solchen Fall akute Lebensgefahr besteht, brauche ich wohl kaum zu erwaehnen.
Das also war die Grundlage dafuer, dass Aarón nur unter Verwendung des Oximeters ausserhalb des Krankenhauses halbwegs gesichert ueberleben kann.
Ich wiederhole, Aarón ist jetzt zu Hause. Und dort zu Hause steht ein wunderbar monstroeser, gemieteter Sauerstofftank. Im Falle einer Krise wird Aarón kuenstlich beatmet und hoffentlich geht alles gut.
Nun muss Aarón aber so oder so mehrere Male pro Woche ins Krankenhaus. Und zwar in Aguascalientes, was eine gute Stunde Fahrt bedeutet. Was passiert, wenn Aarón auf einer dieser Fahrten eine Atemkrise bekommt? Der wunderbar monstroese, gemietete Sauerstofftank ist naemlich nicht dazu geeignet, ihn jederzeit im Auto mitzuschleppen. Er wurde per LkW gebracht und wird vor Ort gefuellt.
Was bedeutet, dass Aarón, wenn er nicht ans Haus gefesselt bleiben oder furchtbar gefaehrliche Autofahrten auf sich nehmen soll, einen mobilen, transportablen, kleinen Sauerstoffzylinder braucht. Stellt Euch das so aehnlich wie die Flaschen, die Taucher benutzen, vor. Komplett mit einem kleinen Transportwagen und Regulierungsmechanismen.
Ein Kostenvoranschlag liegt mir vor, auch den will ich Euch nicht vorenthalten:
Sauerstoffflasche fuer 2 Stunden Beatmung: $1.561,30 M.N.
Sauerstoffflasche fuer 5 Stunden Beatmung: $1.890,95 M.N.
Unter der Voraussetzung, dass Oliver sich einverstanden erklaert, wuerde ich gern versuchen, dass wir als Mexiko-Hilfswerk diesen mobilen Tank fuer Aarón auch noch uebernehmen, zumal jemand anders die Fuellung des grossen Tanks abgesichert hat.
Also bitte, bitte, bitte, lasst nicht locker!! Wenn Ihr 5 oder 10 oder gar mehr Euro eruebrigen koennt, wuerdet Ihr dazu beitragen, diesem kleinen Jungen und seiner Familie eine Art Leben zu ermoeglichen. Egal, wie lang oder kurz es waehren mag.

