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20.5.2013 : 2:16

Cuernavaca

Cuernavaca gilt als Hauptstadt der Spanischschulen in Lateinamerika und überzeugt durch die Konzentration des Know Hows und die langjährige Branchenerfahrung. Sie liegt im Bundestaat Morelos auf einer Höhe von 1835 m ü.d. Meeresspiegel, mit dem Bus oder Auto ca. 1,5 Std. von Mexiko-Stadt entfernt. Die Anfahrt geht über die Autobahn MX 95.

Cuernavaca ist eine Stadt im altkolonialen Stil, die wegen des mildem Klimas sehr geschätzt wird (sie wird daher auch "Stadt des ewigen Frühlings" genannt).

Cuernavaca (Nahuatl: Cuauhnáhuac= „In der Nähe der Bäume“) hat eine lange altindianische Vergangenheit.

Museen, Bauten, Plätze

 

Die Pyramiden von Teopanzolco (1250-1521), „der verlassene Tempel“ ist ein deutliches Zeichen aztekischer Kultur. Es handelt sich um eine relativ kleine Anlage, die in einer bequemen Stunde zu durchgehen ist. Es gibt einen Tempel, der durch einen anderen überbaut wurde. Hinweistafeln erläutern die Zusammenhänge in spanisch. Einen Handzettel in anderen Sprachen gab es leider nicht. Wenig Schatten. Getränke am Eingang.

Cuernavaca Palacio Cortez - Regionalmuseum

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Cuernavaca Palacio Cortez - Regionalmuseum

Vom Nachlass des Hernán Cortés, der als Graf längere Zeit in der Stadt war, gibt es viele Sehenswürdigkeiten: die Hacienda Cortés und der Palacio de Cortés. Hernán Cortés war im Zuge der Belagerung von Tenochtitlan im April 1521 in Cuernavaca. Der Palast, erbaut mit den Steinen einer Pyramiden, wurde ca 1532 begonnen gebaut zu werden. Mexikos Freiheitskämpfer José María Morelos y Pavón war 1815 zeitweilig hier eingesperrt. Heute beherbergt er das historische Regionalmuseum, das die Geschichte um Cuernavaca dokumentiert. Besonders interessant sind die Fresken, die Diego Rivera im Patio gemalt hat. Zeugen doch sie von dem Leben um 1930, der Zeit der Revolution. Aber auch die Innenräume, die hell und luftig sind, haben einiges zu bieten: Eine Galerie mit Bildern bekannter Maler, das Waffenarsenal, Handwerke der Einwohner wie z.B. die Perlenstickerei. Aber auch alte Fotografien.

Der Besucher kann dort gut drei Stunden und mehr an Zeit verbringen. Ausserdem hat der Besucher von mancherlei Seite einen schönen Ausblick auf Cuernavaca.

Hacienda de Cortez

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Hacienda de Cortez

  • Hacienda Cortés

Die "Hacienda Cortés" ist mittlerweile ein Hotel. Es ist nicht ganz preiswert. Das gärtnerisch hübsch angelegte Terrain hat viele Bögen und Reste der alten Hacienda erhalten oder sogar in Gebrauch (Restauration, Ställe (WC)), ein Raum wird für musikalische Veranstaltungen genutzt.

Uralter Baumbestand schlingt und drängt sich durch die Ritzen des alten Mauerwerks. Eine interessante Badestelle ist ebenfalls mit Liegestühlen vorhanden. Schulklassen besichtigen das Areal. Zur Vesper oder für das Bedürfnis, sind dort besondere Räume geschaffen worden, so dass es den normalen Touristen nicht stört.

  • „Casa Olinda“

Cuernavaca war für den von den französischen Besatzern eingesetzen Kaiser Maximilian ein Rückzugsort. Zu den Anlagen rund um Maximilians Anwesenheit gehört die „Casa Olinda“, welches heute das "Herbolario“, einen botanischen Garten beherbergt. Das „Liebesnest“ des Kaisers Maximilian ist das Haus mit kleinem Teich, welches als Ausstellungsraum dient. Etwas glitschig und moosig waren die Wege im Schatten – aber sonst doch ein schöner Spaziergang. Kleine gekachelte Tafeln zeigen auf, um welche Pflanze oder Baum es sich handelt. Hier kann man wirklich von der „Nähe der Bäume“ sprechen. Im Ortskern hingegen ist nur wenig Grün vorhanden.

Die „Casa Olinda“ kennen die Taxifahrer gar nicht mehr. Es liegt in Acapantzingo, ca. eineinhalb Kilometer südlich vom Stadtkern Cuernavacas entfernt. Acapantzingo war einmal ein eigenständiges Dorf und hat noch einiges von seiner kolonialen Schönheit bewahrt. Bei der Durchfahrt findet sich eine entlang eines Straßenzuges eine mit vielen und sehr kleinen Mosaiksteinchen belegte "Schlange" aus Beton - ein hübscher Anblick im Ort.

Reisende berichteten, dass es dort (wie auch im Rest Mexikos) durchaus vorkommen kann, dass in Restaurants spontane Tischgesänge stattfinden, an denen sich alle Gäste beteiligen könnten - Unterhaltung und Frohsinn pur.

Cuernavaca - Statue Kathedrale

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Cuernavaca - Statue Kathedrale

  • Kathedrale der drei Orden

Cuernavaca an einem Tag zu "durchfliegen" – das geht nicht. Denn hinter dem Zócalo (Stadtkern) befinden sich die "Kathedrale der drei Orden", das "Museo Brady", der "Jardín Borda", und ebenfalls der "Palacio Cortés".

Die Kathedrale hat zwei Kapellen, eine schöner als die andere mit viel barockem Stuck und interessanten Bögen und Altaren. Auch hier sind gut zwei Stunden Zeit für den Besuch einzuplanen.

  • Jardín Borda

Cuernavaca Jardín Borda

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Cuernavaca Jardín Borda

Der "Jardín Borda" wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts vom Silberkönig der Bergwerkstadt Taxco, Jose de la Borda, erbaut. Terrassierte Gärten, unendlich viele und hohe kühlende und luftreinigende Bäume, diverse Brunnen und ein Freilichttheater umgeben von Wasser mit Wasservögeln bilden den "Garten Borda" . Kaiser Maximilian hat mit seiner Frau Charlotte hier Feste gegeben. Eine Oase zum Abschalten vom doch ungewohntem Autolärm der Stadt. Restauration ist vorhanden – und Austellungsräume.

  • Museo Brady

Das "Museo Brady" ist auch seiner Architektur wegen attraktiv. In mehreren Etagen gebaut – versetzt – hat man auch auf Cuernavaca sehr schöne Aussichten und gute Luft. Aber auch der Geschmack des Herrn Brady sich einzurichten, lässt das Herz manches Besuchers höher schlagen. Im Museum finden sich rund 1300 Stücke präkolumbianischer und kolonialer Epochen, die Brady von seinen Reisen mitgebracht hat. Zudem Bilder von Frida Kahlo und Rufino. Aber auch Kunsthandwerk aus Mexiko.

Das Fotografieren mit Blitz ist hier absolut verboten – es steht überall Aufsichtspersonal und es schreitet ein. Der Besucher kann dort gut drei Stunden und mehr an Zeit verbringen. Ausserdem hat er von mancherlei Seite einen schönen Ausblick auf Cuernavaca oder auch auf die Kathedrale von hinten - denn die Gärten grenzen aneinander.

Alle Sehenswürdigkeiten sind mit dem Bus erreichbar. Aber auch ein Taxi ist recht günstig.

 

Weitere Ausflugsmöglichkeiten von Cuernavaca aus:

 

  • Xochicalco – die Pyramidenanlage mit Museum , ca 35 km entfernt. Die Strecke lässt sich hin und zurück gut mit einem Taxi bewältigen. Die Anlage liegt etwas abgeschieden. Daher sollte mit dem Taxifahrer bzw. dem Taxiunternehmen vor Fahrtantritt vereinbart werden, dass er vor Ort wartet. Für die Besichtigung selbst können gut ein bis zwei Stunden veranschlagt werden.
  • Tepoztlán – das alte Dorf auf dem Berg mit schönem Markt. Der Ort gehört zur "Klosterroute".
  • Tequesquitengo – ein Kratersee. Hier gibt es eine Badeanstalt – aber ansonsten eher elitäre Hotels mit Zugang zum See. Der See ist von vielen Seiten nicht begehbar – wohl von weitem zu sehen. Versuche andernorts ans Wasser zu kommen, sind anscheinend nicht möglich. Vom See aus weiter ins Hinterland finden sich dort von Touristen unentdeckte indigene Märkte. Zur Trockenzeit sind die Äcker steinig und blass. Die Häuser sind weiß und flach, die Straße eher sandig denn asphaltiert.
  • Taxco - die Silberstadt in den Bergen
  • Acapulco - der mondäne Badeort am Pazifik

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